Zitate bekannter Schachgrößen

 

Adolf Anderssen (1818 - 1879)

"Es gibt keine guten und schlechten Spieler. Es gibt nur gute oder schlechte Spieler."


Jose Raoul Capablanca y Graupera (1888 - 1942)

"Die starken Figuren des Gegners muss man abtauschen."


Max Euwe (1901 - 1981)

"Als Strategie kennzeichnet der Spieler seine allgemeinen Ziele; sie gibt ihm die Richtlinie für sein Vorgehen. Mittels der Taktik will er die Gegebenheiten ausnutzen, die ihm jeder einzelne Zug des Gegners bietet."

 

"Auf dem Schachbrett ereignen sich oft Stellungen, in denen eine Partei ein Zugeständnis macht, um einen entsprechenden Vorteil dafür einzutauschen. Man könnte das als Tausch von Stellungswerten bezeichnen im Gegensatz zum Tausch von Bauern oder Figuren in der materiellen Ebene. Es ist sehr schwer, einen Stellungsvorteil gegen einen Stellungsnachteil abzuwägen. Auf diesem Gebiet gibt es keine Waagschale, wie es im Reiche der Bauern und Figuren der Fall ist. Alles hängt von den besonderen Umständen ab. Bietet zum Beispiel der Besitz des Läuferpaares ausreichenden Gegenwert für eine Schwächung des Bauerngerüsts ? Oder wird das Loch in der weißen Bauernstellung ausgeglichen durch das Loch am schwarzen Königsflügel ? Der letztere Fall erlaubt eine allgemeine Antwort: Schwächen in der Nähe des Königs sind gewöhnlich schwerwiegender als andere."


Robert "Bobby" James Fischer (1943 - 2008)

"Am wohlsten fühle ich mich, wenn ich sehe, wie sich mein Gegner im Todeskampf windet."


Garry Kasparow (1963 - ...)

"Absolut korrektes Spiel gibt es nur in der Theorie."


Paul Keres (1916 - 1975)

Über das Aufgeben: "Man gibt nur Pakete auf!"


Emanuel Lasker (1868 - 1941)

"Am schwersten ist es ein gewonnenes Spiel zu gewinnen."

"Es gibt keine guten oder schlechten Züge. Es gibt nur gute oder schlechte Zigarren."


Siegbert Tarrasch (1862 - 1934)

"Alle Figuren sollen womöglich gedeckt sein. Die sicherste Deckung ist die durch Bauern. Ungedeckte Figuren bringen häufig Unzuträglichkeiten mit sich. Sie werden mitunter angegriffen, wahrend zugleich noch eine andere Drohung aufgestellt wird. Oder es entsteht eine unbequeme Fesselung, oder gar ein Doppelangriff."

 

"Alle Turmendspiele enden remis."

 

"Beengte Stellungen tragen bereits den Keim des Verlustes in sich."

 

"Die Gegner setzen sich selbst matt. Man muss nur etwas warten."

 

"Es gibt keine guten oder schlechten Spieler. Es gibt nur gute oder schlechte Züge."


Savielly (Xaver) Grigoriewitsch Tartakower (1887 - 1956)

"Aljechin ist meistens derjenige Feuergeist, der alle in der Luft schwebenden Neuerungen mutig im Turnierkampfe anwendet."

 

"Arme Menschen! Wie gleicht ihr in allen euren Unternehmungen dem Schachspieler, der "die Partie hätte gewinnen können"."

 

"Eine  Partie hat normalerweise drei Abschnitte, die Eröffnung, in der du hoffst die bessere Stellung zu erreichen, das Mittelspiel, in dem du glaubst die bessere Stellung zu haben und das Endspiel, bei dem du weißt, dass du ein verlorenes Spiel hast."

 

"Es ist stets besser, die Steine seines Gegners zu opfern."